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Aufbau einer Landingpage: So steigern Sie Conversions

Erfahren Sie, wie der Aufbau einer Landingpage gelingt: von der Struktur bis zur Optimierung. So verwandeln Sie Besucher in Kunden.

13 Min. Lesezeit
Inhalt
Aufbau einer Landingpage: So steigern Sie Conversions

Sie haben Anzeigen geschaltet, das Angebot steht, und erste Interessenten landen auf Ihrer Seite. Trotzdem füllen sich weder der Kalender noch die Vertriebspipeline. Häufig liegt das Problem nicht am Traffic, sondern daran, dass die Landingpage an der entscheidenden Stelle keine klare Antwort gibt: Was bekomme ich, warum sollte ich Ihnen vertrauen, und was passiert nach dem Klick?

Der Aufbau einer Landingpage ist deshalb keine Designübung. Er ist die Planung eines durchgängigen Pfads vom Anzeigenversprechen bis zur qualifizierten Anfrage und ihrer Bearbeitung. In Deutschland gehören dazu von Anfang an mobile Nutzbarkeit, Datenschutz und Barrierefreiheit. Wer diese Anforderungen erst nach dem Launch ergänzt, baut Reibung in einen Funnel ein, der eigentlich Anfragen erleichtern soll.

Die fünf Entscheidungen vor dem ersten Klick

Ein Kampagnenbriefing kommt mit einer Headline-Idee, einem Bild und dem Wunsch nach einem Formular online zu gehen. Was fehlt, ist oft die Entscheidung, woran die Seite überhaupt gemessen wird. Klären Sie vor dem ersten Pixel fünf Punkte. Sonst optimieren Designer auf Optik, Marketing auf Klicks und Vertrieb auf Leads, die niemand definiert hat.

Schreiben Sie ein knappes Conversion-Briefing

  1. Geschäftsziel festlegen. Soll die Seite Beratungsgespräche, Bewerbungen oder Anfragen für ein konkretes Angebot erzeugen? Wählen Sie ein Geschäftsziel, nicht eine lose Sammlung von Wünschen.

  2. Primäre Aktion bestimmen. Legen Sie fest, was als Conversion zählt: eine qualifizierte Anfrage, eine Terminbuchung oder eine abgeschickte Bewerbung. Der Klick auf den CTA allein ist kein Geschäftsergebnis.

  3. Suchintention benennen. Ein Besucher, der nach einer konkreten Photovoltaik-Beratung sucht, braucht andere Informationen als jemand, der sich zunächst allgemein über Solaranlagen informiert. Richten Sie Nutzenversprechen und Belege auf den tatsächlichen Anlass aus.

  4. Funnel-Länge begründen. Ein einfaches Kontaktangebot kann direkt zum Formular führen. Muss Ihr Team erst Bedarf, Standort oder Verfügbarkeit prüfen, kann ein gestufter Ablauf bessere Informationen liefern, ohne alles auf einmal abzufragen.

  5. Abgrenzung zur Hauptwebsite klären. Die Landingpage konzentriert sich auf ein Kampagnenziel. Navigationspunkte, die Besucher in andere Bereiche ziehen, gehören nur dann darauf, wenn sie dieses Ziel unterstützen.

Praktische Regel: Schreiben Sie das Briefing auf eine Seite. Wenn Designer, Texter und Entwickler danach noch unterschiedliche Vorstellungen von Zielgruppe, Aktion oder Erfolg haben, ist das Briefing nicht fertig.

Auch die Nutzungssituation gehört hinein. Laut der ARD/ZDF-Medienstudie zur Internetnutzung in Deutschland nutzten 2024 rund 95 Prozent der Bevölkerung das Internet zumindest gelegentlich, 79 Prozent waren täglich online. Die durchschnittliche tägliche Online-Zeit lag bei 322 Minuten. Diese Reichweite ist kein Grund, jede Seite für alle zu gestalten. Sie ist ein Grund, die konkrete Zielgruppe und ihren mobilen Nutzungskontext im Briefing festzuhalten.

Eine Infografik, die fünf wichtige Schritte für effektives Online-Marketing vor der Erstellung einer ersten Kampagne erläutert.

Architektur wählen statt Layout kopieren

Die Seitenarchitektur muss zur Kampagne passen. Ein langes Scroll-Layout ist nicht automatisch überzeugender als ein kurzer Funnel, und ein mehrstufiger Ablauf ist nicht automatisch besser, nur weil er modern wirkt. Entscheidend ist, welche Informationen Besucher vor einer Handlung brauchen und welche Ihr Team für die Bearbeitung benötigt.

Modell Stärke Schwäche Passt für
Single-Page mit langem Scroll Erklärt Angebot, Nutzen, Belege und Einwände in einem zusammenhängenden Ablauf. Kann überladen wirken, wenn jede Abteilung Inhalte ergänzt. Erklärungsbedürftige Leistungen, kalter Traffic und Angebote mit mehreren Einwänden.
Kompakter Funnel Führt schnell zu einer klaren Handlung und hält Ablenkungen gering. Lässt wenig Raum für komplexe Fragen oder ausführliche Qualifizierung. Warme Suchanfragen, einfache Angebote und direkte Terminbuchungen.
Multi-Step-Funnel Verteilt Fragen auf einzelne Schritte und kann Antworten für eine passende Weiterleitung nutzen. Jeder zusätzliche Schritt muss einen nachvollziehbaren Zweck haben. Recruiting, individuelle Beratung und Anfragen mit unterschiedlichen Zuständigkeiten.

Bei kaltem Display-Traffic müssen Sie meist zuerst erklären, welches Problem Ihr Angebot löst und warum man Ihnen vertrauen kann. Bei einer präzisen Suchanfrage können Besucher bereits mit konkreter Absicht ankommen. Dann sollte die Seite die gesuchte Leistung rasch bestätigen und den nächsten Schritt sichtbar machen, statt mit langen allgemeinen Erläuterungen zu beginnen.

Recruiting braucht wiederum einen anderen Pfad als eine Terminbuchung. Bewerber wollen schnell verstehen, um welche Tätigkeit es geht, welche Anforderungen gelten und wie der Bewerbungsprozess abläuft. Bei einer Beratung kann dagegen eine kurze Vorqualifizierung sinnvoll sein, wenn die Antwort direkt zur passenden Person oder Region führt.

Entscheiden Sie nach Informationsbedarf

Nutzen Sie eine einfache Regel: Je mehr Erklärung und Einwandbehandlung nötig ist, desto eher braucht die Seite ein vollständiges Scroll-Layout. Je klarer Angebot und Absicht, desto kompakter darf der Pfad sein. Einen Multi-Step-Funnel wählen Sie, wenn einzelne Antworten den weiteren Verlauf tatsächlich verändern, nicht um bloß mehr Interaktionen zu erzeugen.

Wer eine Gestaltung nicht einfach kopieren, sondern auf Nutzerführung, Inhalt und Bedienbarkeit abstimmen will, findet bei UI/UX-Design für digitale Produkte einen hilfreichen Überblick über die Verbindung von Interface und Nutzungserlebnis. Für die praktische Planung von Lead-Strecken bietet auch der Leitfaden zum Lead-Gen-Funnel einen passenden Bezugspunkt.

Above the Fold als Versprechen verdichten

Der erste sichtbare Bereich muss Besuchern sofort zeigen, ob sie richtig sind. Formulieren Sie deshalb zuerst das Nutzenversprechen, präzisieren Sie es anschließend und wählen Sie erst dann Bild und CTA. Eine generische Headline wie „Ihre Lösung für die Zukunft“ sagt nichts über Zielgruppe, Leistung oder Ergebnis.

Bauen Sie den Hero in einer festen Reihenfolge

Headline: Nennen Sie Leistung und Nutzen in einer kurzen, konkreten Aussage. „Photovoltaik-Beratung für Ihr Eigenheim“ ist klarer als „Energie neu gedacht“. Für Recruiting könnte die Headline lauten: „Servicetechniker im Außendienst gesucht“. Setzen Sie keine Versprechen in die Headline, die Sie später nicht belegen können.

Sub-Headline: Erklären Sie, für wen das Angebot gedacht ist und was der nächste Schritt bedeutet. Zum Beispiel: „Prüfen Sie mit unserem Team, welche Anlage zu Ihrem Haus passt.“ Bei einer Bewerbung: „Sehen Sie Aufgaben, Einsatzgebiet und Anforderungen vor Ihrer Bewerbung.“

Hero-Element: Das Bild oder Produktvisual sollte die Aussage stützen. Ein echtes Teamfoto kann bei Recruiting Nähe schaffen; eine klare Produktdarstellung kann bei Software erklären, wie der Ablauf funktioniert. Dekorative Bilder, die keinen Informationswert haben, nehmen auf kleinen Bildschirmen wertvollen Raum ein.

CTA: Beschreiben Sie die Handlung, nicht bloß den Klick. „Beratung anfragen“ oder „Stelle ansehen“ setzt eine klarere Erwartung als „Mehr erfahren“. Ergänzen Sie bei Bedarf eine kurze Erklärung direkt am Button, etwa: „Wir melden uns zur Abstimmung eines passenden Termins.“

Eine Frau sitzt an einem Schreibtisch und arbeitet konzentriert an einem Laptop mit einer Landingpage-Gestaltung.

Gestalten Sie diesen Bereich zuerst für ein Smartphone. Die Auswertung zur mobilen Website-Ladezeit nennt einen möglichen Rückgang der Conversion-Raten um etwa 50 Prozent, wenn die mobile Ladezeit von ungefähr einer auf drei Sekunden steigt. Das ist kein Argument für weniger Inhalt um jeden Preis, sondern für eine klare Priorität: Laden Sie den entscheidenden Text, das zentrale Bild und den CTA, bevor unnötige Effekte und Skripte Aufmerksamkeit oder Ladezeit beanspruchen.

Besucher sollten den Nutzen und die nächste Handlung verstehen, bevor sie scrollen müssen.

Prüfen Sie den Hero auf einem echten Mobilgerät. Passt die Headline ohne Umbruchchaos, ist der CTA sichtbar und lässt er sich bequem antippen? Wenn das Versprechen erst nach mehreren Bildschirmbewegungen verständlich wird, kürzen Sie den Einstieg statt den Button mit zusätzlichen Effekten hervorzuheben.

Nutzen, Social Proof und Einwände unter dem Fold

Der Hero weckt Interesse. Darunter muss die Seite beweisen, dass das Angebot die versprochene Hilfe tatsächlich liefert. Bauen Sie die Argumentation deshalb in der Reihenfolge auf, in der ein skeptischer Besucher entscheidet: Was bringt es mir, woran erkenne ich Glaubwürdigkeit, und was könnte mich noch zurückhalten?

Belegen Sie Nutzen statt Eigenschaften aufzuzählen

Statt „persönliche Beratung, flexible Lösungen, hohe Qualität“ zu schreiben, zeigen Sie, was sich für den Besucher konkret ändert. Ein Anbieter für Baufinanzierung kann erklären, welche Unterlagen für eine erste Einschätzung nötig sind. Ein Recruiting-Team kann den Ablauf von der Bewerbung bis zum Gespräch verständlich beschreiben. Verwenden Sie drei bis fünf belastbare Nutzenpunkte, wenn jeder davon eine andere Frage beantwortet.

Social Proof funktioniert nur, wenn er konkret und überprüfbar ist. Verwenden Sie Kundenstimmen mit Zustimmung und Kontext, passende Referenzen oder belegbare Ergebnisse. Erfinden Sie keine Erfolgswerte und platzieren Sie einen Beleg nicht ausschließlich im Footer, wenn er direkt am Formular einen Einwand ausräumen kann.

Screenshot from https://osiro.com

Beantworten Sie Zweifel dort, wo sie entstehen

Eine FAQ ist kein Sammelplatz für Fragen, die auf der Seite sonst nirgends beantwortet wurden. Platzieren Sie die Antwort neben dem relevanten Nutzen oder am Formular: „Was passiert nach meiner Anfrage?“, „Welche Angaben brauche ich?“ oder „Kann ich den Termin später ändern?“ Schreiben Sie Antworten knapp, aber so konkret, dass der Besucher eine Entscheidung treffen kann.

In Deutschland gehört Datenschutz ebenfalls in die Vertrauensarbeit. Eine BfDI-forsa-Erhebung zu Cookies ergab, dass 60 Prozent der Internetnutzer Cookies nach Möglichkeit grundsätzlich ablehnten. Nur 43 Prozent konnten einer anderen Person erklären, was Cookies sind. Erklären Sie deshalb Tracking und Formularverarbeitung verständlich, trennen Sie freiwillige Einwilligungen von der eigentlichen Anfrage und bieten Sie nachvollziehbare Optionen. Ein Zustimmungsbutton, der stärker hervorgehoben wird als Ablehnung oder Einstellungen, macht die Vertrauensfrage unnötig schwer.

Formular als Filter, nicht als Hindernis

Ein Formular soll nicht möglichst viele Daten einsammeln. Es soll genug erfahren, damit Vertrieb oder Recruiting sinnvoll weiterarbeiten können, ohne Besucher mit Fragen zu belasten, die für den nächsten Schritt noch keine Rolle spielen. Starten Sie mit dem Zweck jedes Feldes: Wenn niemand erklären kann, wie eine Antwort die Bearbeitung verbessert, streichen Sie das Feld.

Felder nach ihrem Wert auswählen

Name und Kontaktmöglichkeit sind oft nötig, um eine Anfrage zu beantworten. Ein Standort kann sinnvoll sein, wenn Anfragen regional verteilt werden. Budget, Verfügbarkeit oder Qualifikation gehören nur dann in den ersten Schritt, wenn diese Angaben die Zuständigkeit oder Eignung tatsächlich verändern.

Feldtyp Möglicher Nutzen Mögliche Reibung
Kontaktangabe Ermöglicht eine Antwort auf die Anfrage. Besucher müssen verstehen, warum die Angabe erforderlich ist.
Standort oder Region Unterstützt die passende Weiterleitung. Wird zum Hindernis, wenn die Leistung nicht regional begrenzt ist.
Bedarf oder Zeitrahmen Hilft beim Einordnen und Vorbereiten eines Gesprächs. Ist unnötig, wenn die Antwort zunächst keine Konsequenz hat.
Zusätzliche Qualifizierung Kann Vertrieb oder Recruiting entlasten. Vergrößert das Formular, wenn die Frage nicht klar begründet wird.

Conditional Logic hilft, Zusatzfragen nur dann zu zeigen, wenn sie relevant werden. Wer beispielsweise „Ich suche einen Termin“ auswählt, kann nach einer passenden Zeitspanne gefragt werden. Wer sich bewirbt, braucht stattdessen Fragen, die zum Bewerbungsablauf passen. Gestalten Sie jeden Schritt so, dass Besucher sehen, warum eine Frage gestellt wird, und was nach dem Absenden passiert.

Eine Trichtergrafik zeigt, wie man mit optimierten Formularen die Conversion Rate von Webseiten-Besuchern erfolgreich steigern kann.

Felder brauchen verständliche Beschriftungen, erkennbare Pflichtangaben und Fehlermeldungen, die den nächsten Schritt nennen. „Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein“ hilft mehr als eine rote Markierung ohne Erklärung. Testen Sie außerdem Formular und Seite auf einem Mobilgerät. Laut der Analyse mobiler Ladezeiten deutscher Websites laden nur rund 5 Prozent der deutschen Websites mobil innerhalb einer Sekunde; die durchschnittliche mobile Ladezeit liegt bei etwa 2,6 Sekunden.

Fragen Sie nur nach Informationen, die eine konkrete Entscheidung oder Handlung im nächsten Schritt verbessern.

Für Beschriftungen, Pflichtfelder und nutzerfreundliche Formulare bietet der Leitfaden zum Kontaktformular für Websites zusätzliche Anregungen. Übertragen Sie die Beispiele nicht blind. Lassen Sie Vertrieb oder Recruiting jedes Feld gegen den tatsächlichen Bearbeitungsprozess prüfen.

Call-to-Action als Handlungsversprechen

Der CTA ist keine Dekoration. Er macht klar, welche Handlung jetzt möglich ist und welche Erwartung daran hängt. Wählen Sie eine Hauptaktion und halten Sie konkurrierende Buttons aus dem Blickfeld, wenn sie Besucher vom eigentlichen Ziel ablenken.

Eine sinnvolle Hierarchie sieht so aus: Hauptaktion für das Kampagnenziel, etwa „Beratung anfragen“; sekundäre Aktion für Menschen, die noch nicht so weit sind, etwa „Ablauf ansehen“; Abbruch-Option ohne Druck, wenn Besucher noch nicht fortfahren möchten. Verstecken Sie keine notwendigen Informationen hinter einem vagen CTA.

Formulieren Sie die Button-Microcopy passend zur Handlung. „Termin auswählen“ funktioniert, wenn anschließend ein Kalender erscheint. „Bewerbung starten“ passt, wenn der nächste Schritt tatsächlich der Bewerbungsprozess ist. Ergänzen Sie bei sensiblen Angaben einen kurzen Hinweis, der erklärt, wie das Team die Daten für die Anfrage nutzt. Vermeiden Sie künstliche Dringlichkeit, wenn es keinen sachlichen Grund dafür gibt.

Auf mobilen Geräten muss der CTA mit dem Daumen erreichbar und gut erkennbar sein. Achten Sie auf ausreichenden Kontrast, eine klare Beschriftung und einen sichtbaren Fokuszustand für Tastaturbedienung. Ein Sticky-CTA kann helfen, wenn die Seite lang ist, darf aber weder Text verdecken noch Formularfelder überlagern. Platzieren Sie Inline-CTAs dort, wo die Argumentation eine konkrete Handlung vorbereitet, nicht nach jedem Absatz.

A/B-Tests als fortlaufender Verbesserungsprozess

Nach dem Launch beginnt die Optimierung. Testen Sie nicht „ein neues Design“, sondern eine konkrete Hypothese: „Wenn die Headline das regionale Angebot nennt, verstehen Suchbesucher die Passung schneller.“ Ändern Sie zunächst nur die Headline, legen Sie das Erfolgsereignis fest und dokumentieren Sie, welche Entscheidung aus dem Ergebnis folgt.

Bestimmen Sie vor dem Test, welche Stichprobe für eine belastbare Auswertung erforderlich ist. Wie groß sie sein muss, hängt von vorhandenem Traffic, Ausgangswert und erwarteter Veränderung ab. Beenden Sie den Test nicht, sobald eine Variante kurzzeitig vorne liegt. Erfassen Sie neben Formularabschlüssen auch qualifizierte Leads, gebuchte Termine oder tatsächliche Abschlüsse, sonst belohnen Sie womöglich eine Änderung, die mehr, aber schlechter passende Anfragen erzeugt.

Testen Sie nacheinander die größten Unsicherheiten: zuerst das Nutzenversprechen, dann die CTA-Beschriftung und anschließend den Formularumfang. Vergleichen Sie Mobilgerät und Desktop getrennt, und halten Sie Ziel, Varianten, Laufzeit und Ergebnis fest. Kombinieren Sie nicht mehrere Änderungen in einem Test, wenn Sie anschließend wissen müssen, welche davon den Unterschied bewirkt hat.

Die Prüfung darf nicht bei Conversion-Daten enden. Seit dem 28. Juni 2025 können Anforderungen des Barrierefreiheitsstärkungsgesetzes für betroffene elektronische Dienstleistungen greifen, wie die Information der Berliner Senatsverwaltung zum BFSG erläutert. Testen Sie deshalb Tastaturbedienbarkeit, sichtbare Fokuszustände und ausreichende Kontraste gemeinsam mit dem Funnel. Wer nachvollziehen will, welche Handlungen und nachgelagerten Ereignisse gemessen werden sollten, findet im Beitrag über Conversion-Tracking eine praktische Ergänzung.


osiro bündelt Landingpages, interaktive Funnels, Lead- und Bewerbermanagement, Automatisierung und Lead-Verteilung in einer Plattform. Wenn Sie den Weg von der ersten Anzeige bis zur qualifizierten Bearbeitung in einem durchgängigen Prozess abbilden wollen, besuchen Sie osiro.

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